Viele Wege führen zu Gott
Seit Jahrtausenden gibt es in den verschiedenen Kulturen dieses Planeten unterschiedliche spirituelle Traditionen. Einige davon haben zum Ziel die Menschen in Welten jenseits der physischen Daseins-Ebene zu führen, sie mit Energien der Astralen Welten in Berührung zu bringen und damit umgehen zu lernen.
Andere wiederum - die klassischen und eigentlichen spirituellen Traditionen haben zum alleinigen Ziel, die Menschen zu ihrem Ursprung - zu Gott - zurückzuführen. Wenn in den Texten des Cyberspace Ashram von spirituellen Traditionen die Rede ist, dann nur im Sinne von "Techniken und Verhaltensweisen, die direkt und liebevoll zu Gott zurückführen".
Hier eine einfache schematische Darstellung des menschlichen Daseins und der Rückkehr zu Gott auf verschiedenen Wegen. Auch ein scheinbar "normales und unspirituelles" Leben führt zu Gott !! Dargestellt im linken symbolischen Weg in braun. Das Leben führt durch viele Höhen und Tiefen, in Sackgassen - scheinbar völlig verloren - und plötzlich sind wir gegebenenfalls durch den erlösenden Tod - wieder draussen und stehen vor einer neuen Chance, die uns zum nächsten Hoch führt.
Eine symbolische Darstellung des Weges zu Gott:
X Ein Weg mit vielen Hochs und Tiefen, stellt einen Lebensweg durch viele Inkarnationen dar, wie er typisch sein kann für viele Menschen, die keinerlei bewusste spirituelle Fortschritte machen. Durch das Leben "gebeutelt" lernen sie und finden endlich sowieso den Weg zur Liebe und den Weg zu Gott.
A-F Stellen verschiedene Wege spiritueller Traditionen dar. Ein leichtes Hin- und Her, aber stetig auf das Ziel zu. Bewusst lernend und Fortschritte machend. Durch verschiedene Traditionen und mit unterschiedlichen Methoden zur Fähigkeit des Liebens geführt - auf dem Weg in die Heimat der göttlichen Seele.
Y Der Weg einer göttlichen Re-Inkarnation, im Sanskrit als "Avatar" bezeichnet. Von Gott gekommen, mit Gott bewusst verbunden und in Harmonie mit Gott lebend, für Gott "dienend" und am Ende der Inkarnation wieder zu Gott zurückkehrend. Hunderte von solch heiligen Seelen sind im Laufe der letzten paar Tausend Jahre auf Erden gewesen, um heilige Lehren wieder aufzufrischen oder Missverständnisse zu klären.
- Alles was je geschaffen, ist durch Gott geschaffen. So sind auch mit Gottes Segen verschiedene spirituelle Traditionen entstanden. Warum aber verschiedene ?? Nun ganz einfach. Wir - seine Kinder - waren sehr kreativ im schaffen von Problemen und Blockaden, die uns in unserem Bewusstsein immer weiter von unserer Heimat getrennt haben. Also schafft Gott eine Vielfalt von Wege, die wieder nach Hause führen. So gibt es für die unterschiedlich veranlagten Menschen immer eine zu ihnen passenden Weg zurück in die Heimat des Lichtes und der Liebe.
- Manche Gotteskinder mögen einen sehr direkten Weg vorziehen. Einen Weg der Liebe, sanft und harmonisch. Andere mögen im Moment jedenfalls eher kopfgesteuert sein und wollen die Schöpfung mit dem Intellekt verstehen, sowie mit ihrem Intellekt einen Weg aus dieser irdischen Sackgasse finden. Weitere wiederum mögen mit Leichtigkeit gewillt sein mit Techniken und Ritualen zu leben und Gott zu nähern. Natürlich gibt es gerade im europäischen (christlichen) Kulturkreis zahlreiche Menschen, die auf Grund schmerzhafter und intensiver Erlebnisse, die ihre Wurzeln in konservativ-christlicher Erziehung und Vergangenheit haben, sich von "Gott" im Sinne der Kirche abgewandt haben. Wenn wir daran denken, dass es Millionen von Opfern aus der Zeit der Inquisition, sowie der Zeit der Christianisierung der "übrigen Welt" gibt, die jetzt hier auf Erden re-inkarniert sind, so ist es leicht verständlich, dass solche Opfer vergangener Grausamkeiten wenig oder gar nicht mit dem "kirchlichen Gott" zu tun haben wollen.
- Verschiedene Kirchen (Religionen) haben für sich das Recht genommen, sich als alleinige Vertreter Gottes zu bezeichnen. Dies entbehrt jeglicher Wahrheit und überdies jeglicher schöpferischer Logik. Alle Menschen sind und waren immer - von Ewigkeit zu Ewigkeit - Kinder Gottes. Ohne Ausnahme. Keine Religion oder Kultur ist von Gott je bevorzugt worden und keine je benachteiligt. Alle Menschen egal wo sie inkarnieren und aufwachsen, egal in welcher Kultur sie leben und welcher Religion sie angehören, sofern sie überhaupt einer Religion (KIRCHE) angehören, sind immer schon gleichberechtigte Kinder Gottes gewesen und werden es immer auch bleiben. Daraus ergibt sich, dass keine spirituelle Tradition und keine Religion oder Kirche je das Recht haben kann oder wird, Alleinvertreter Gottes zu sein.
- Für die (nahezu) grenzenlose Vielfalt an Menschen wird es immer eine Vielfalt an Wege zurück zu Gott brauchen. Jedoch gibt es daneben zweifellos auch eine Reihe von Traditionen, deren Ziel keineswegs die Freiheit in Gott ist, sondern "nur" eine Weiterentwicklung in eine andere Astrale Sphäre, jedoch immer noch im Wirkungsbereich machtgieriger Menschen. Viele Menschen wollen Macht ausüben und nutzen auch den Wunsch der Menschheit nach einem Ausweg aus dem irdischen Dasein, um sie innerhalb ihres eigenen Machtbereichs in andere Daseins-Sphären zu locken. Es ist leicht Menschen den astralen Welten näher zu bringen und dies ist in vielen Traditionen gemacht worden. Jedoch ist es immer etwas besonderes, die Menschen direkt zu Gott zurück zu führen. Menschen zu Gott zurück führen, bedeutet auch jegliche Form von verhaftet sein an Menschen in Liebe auflösen. Von Menschen loslassen und sie und ihr "Schicksal" ganz und gar Gott anzuvertrauen. Als Botschafter Gottes zu helfen, die Menschen auf den - für sie individuell - richtigen Weg zu führen und wann immer hilfreich, ein Sprachrohr Gottes zu sein, jedoch ohne jegliche Vermischung persönlicher Interessen mit den Interessen Gottes oder den Interessen des betroffenen Hilfesuchenden.
- Mehrere spirituelle Traditionen haben dieses Ziel über Tausende von Jahren erfolgreich angestrebt. Und weil sie in Harmonie mit Gott gewirkt haben, hat ihre spirituelle Tradition alle Höhen und Tiefen des menschlichen Seins überdauert. So ist es beispielsweise selbstverständlich, dass in Indien die grossen Wahrheiten immer noch in Original-Texten vorhanden sind. Die grossen Schriften wie Bhagavad Gita oder die Yoga Sutren des Patanjali, um nur zwei der wichtigsten Schriften des alten Indiens zu nennen, sind zu allen Zeiten nur in ihrem Original (in Sanskrit) weitergegeben worden. Die Original-Texte waren allen Menschen immer zugänglich, nie zensiert oder geändert. Es war allen Menschen offen darüber zu kommentieren und sie unterschiedlich auszulegen. Es hat jedoch immer grosse und im wahren Sinne Gott-verbundene Heilige gegeben, die Abweichungen der verschiedenen Interpretationen immer wieder korrigiert haben.
Einige wichtige Elemente sind in allen echten - zu Gott führenden -
spirituellen Traditionen vorhanden
Sie können von jedem gesunden Menschenverstand mit Leichtigkeit erkannt werden.
Gemeinsame Kennzeichen für alle spirituellen Traditionen sind unter anderem:
- Die Liebe, deren Entfaltung und Ausdehnung
auf beliebige Mitmenschen ist immer ein wichtiger Teil.
- Vollkommene Gewaltlosigkeit in allen Situationen
und der ganzen Schöpfung gegenüber.
- Nie würde eine (wahre) spirituelle Tradition zu Gewalt beliebiger Art (z.B.: "heilige" Kriege,
Vergeltung, Rache, Strafe für "Sünder", etc aufrufen,
dies gutheissen oder irgendwie unterstützen.
- Die Freiheit eines jeden einzelnen wird
immer gefördert, geschützt und wiederhergestellt.
- Die Selbständigkeit und Freiheit aller
Beteiligten gefördert, geschützt bzw. wieder hergestellt.
- Die Freiheit in seiner individuellen Lebensgestaltung
in ALLEN Bereichen ist immer heilig.
- Keinerlei Hierarchien - sondern vollkommene
Gleichberechtigung und Gleichheit der ganzen Gesellschaft, aller Altersgruppen
und sozialen, religiösen, kulturellen, politischen und sonstigen Gruppierungen.
- Es ist immer ein ausgeprägtes Liebes- und
und Harmoniebedürfnis vorhanden, in allen Situationen und allen Menschen
gegenüber.
- Gastfreundschaft über alle Grenzen hinweg, alle Grenzen auflösend.
- Liebevolles Verständnis für die Andersartigkeit anderer Gruppen, Religionen,
Kulturen, Geschlechter, ...
Überprüfe deinen eigenen Weg und werde Kapitän deiner eigenen Seele. Korrigiere
die Richtung deines Lebensweges sowie du feststellst, dass eine andere
Richtung besser, liebevoller oder harmonischer sein könnte. Befreie
dich aus allen scheinbaren Sackgassen.
Es gibt immer und überall,
zu jedem Zeitpunkt des Seins,
einen direkte und liebevollen
Weg zu Gott.
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